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Rathaus Foto: SPD-Adelebsen

4. Dezember 2023: Ratssitzung im November 2023

In der letzten Ratssitzung des Jahres steht immer der Haushalt für das nächste Jahr im Mittelpunkt. Es gab aber auch noch viele andere Themen zu entscheiden.

Die neue Feuerwehrgebührensatzung wurde beschlossen. Der neue stellvertretende Ortsbrandmeister von Wibbecke wurde durch den Rat ernannt. Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt Wibbecke (Hitzing) wurde der Ausbauumfang und die Abschnittsbildung beschlossen. Die Baumaßnahme soll 2024 starten.

Der Bau eines Kreisverkehrs an der Ortsumgehung Adelebsen stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Dieser Antrag der SPD-Fraktion wurde durch den Rat unterstützt. Nun wird das Land aufgefordert, dort einen Kreisverkehr zu errichten.

Bei den Wassergebühren musste eine Anpassung erfolgen. Die Abwassergebühren verändern sich nicht. Beim Regenwasser werden die Preise von 0,05 €/m² auf 0,10 €/m² angehoben. Beim Frischwasser werden sie um 0,07 €/m³ gesenkt. Die Frischwassergebühr liegt jetzt bei 2,88 €/m³.

Der Jahresabschluss 2021 ist geprüft. Geplant war im Haushalt 2021 ein Gewinn von 340.000 €, erzielt wurde ein Jahresergebnis von 407.000 €. Bei einem Unterschied von nur 67.000 € kann man schon fast von einer Punktlandung sprechen. Die Entlastung des Bürgermeisters wurde daher auch einstimmig erteilt.

Der Ankauf der PV-Anlage auf dem Dach der Grundschule wurde abgelehnt, weil diese einfach schon zu alt ist und 2035 sowieso kostenlos in das Eigentum der Gemeinde übergeht.

Beim Starkregenereignis am 23.06.2023 gab es Am Pfingstanger eine große Überschwemmung und große Schäden für die Anwohner. Hier muss eine Verbesserung des Kanalsystems erfolgen. Dafür hat der Rat Planungskosten bewilligt, damit die bauliche Verbesserung alsbald begonnen werden kann.

Der Haushalt 2024 wurde mit einem Defizit beschlossen. Es beträgt ca. 750.000 €. Die Neuverschuldung 2024 beläuft sich auf 3 Mio. €. Lagen die Schulden Ende 2021 noch bei 1,8 Mio. €, hat der aktuelle Rat (01.11.2021 bis 30.10.2026) nun bereits schon 9 Mio. € an neuen Schulden beschlossen. Für 2022 waren 1,9 Mio. € beschlossen, für 2023 sind es 4,1 Mio. € und nun kommen noch die 3 Mio. € aus 2024 hinzu.

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