Zum Inhalt springen
Dach Foto: SPD-Adelebsen

28. Juli 2021: Gemeinde Flecken Adelebsen ist beim Strom autark

Ein Blick auf die regenerative Energieerzeugung in unserer Gemeinde Flecken Adelebsen.

Den Artikeln des Göttinger Tageblattes vom 27.07.2021 und des Harzkuriers vom 28.07.2021 (siehe unten) kann entnommen werden, dass Bürgermeister Holger Frase noch viel Potenzial bei den PV-Anlagen sieht. Dies verdient genauere Betrachtung. Bisher sind laut Solarkataster nur 8% der Dachfläche im Landkreis Göttingen mit PV-Anlagen belegt. Darum wurde auch von den Ratsmitgliedern Walter Koch (Wibbecke) und Brigitte Bindseil (Barterode) beantragt, dass PV-Anlagen auf dem DGH Wibbecke und dem DGH Barterode installiert werden. Im Haushalt der Gemeinde sind diese Investitionen für 2021 (Wibbecke) und 2022 (Barterode) vorgesehen.

Auf diese Weise kann eine erhebliche Menge regenerativen Stroms erzeugt werden. Dies belegen auch die Zahlen der Stromerzeugung in der Gemeinde Flecken Adelebsen. Der größte Solarpark Südniedersachsens ist hier angesiedelt. Im Landkreis Göttingen ist Adelebsen damit Spitzenreiter bei der Stromerzeugung durch PV-Anlagen.

Insgesamt werden jährlich 13.034.214 kwh durch PV-Anlagen erzeugt. Hinzu kommt die regenerative Stromerzeugung aus Biomasse (4.842.587 kwh) und den Windkraftanlagen (2.768.683 kwh). Insgesamt werden im Gemeindegebiet also 20.645.464 kwh jährlich aus regenerativen Quellen erzeugt. Aktuell liegt der Stromverbrauch im Gemeindegebiet bei 15.795.954 kwh. (Quelle: Landkreis Göttingen).

Der in der Gemeinde hergestellte regenerative Storm deckt somit den gesamten Strombedarf und erzielt sogar noch einen jährlichen Überschuss von 4.849.510 kwh. Mit jeder weiteren PV-Anlage wird damit ein wichtiger Beitrag zur Energiewende geleistet. Wenn die beiden PV-Anlagen der Gemeinde in 2021 und 2022 umgesetzt sind, hat die SPD-Adelebsen schon die nächsten gemeindlichen Dachflächen im Visier, die noch mit Anlagen ausgestattet werden können.

Vorherige Meldung: Hilfe für die Hochwassergeschädigten in Schuld

Nächste Meldung: Der Klimasparbrief für den Landkreis Göttingen

Alle Meldungen