Insgesamt dauerte die Ratssitzung 4 Stunden. Die wesentlichen Entscheidungen wollen wir Euch kurz vorstellen. 

Bei den dringend zu sanierenden Feuerwehrgerätehäusern in Barterode und Adelebsen wurde entschieden, dass mit dem FGH in Barterode begonnen werden soll. Grundsätzlich ist dies eine sehr gute Entscheidung, aber es gibt auch einen kleinen Wermutstropfen. Ein unverzüglicher Startschuss konnte bedauerlicherweise nicht beschlossen werden. Stattdessen fand sich nur eine politische Mehrheit, dass erstmal ein zweites Architekturbüro einen alternativen Entwurf erstellt. Dies wird nicht nur ca. 50.000 € kosten, sondern auch mindestens 3-6 Monate dauern. Dieses hätten wir gern vermieden, was aber nicht mehrheitsfähig war.

Beim FGH Adelebsen hingegen, muss zunächst der Bauhof ausziehen, damit dieses FGH saniert werden kann. Wir haben nun die Verwaltung beauftragt dies umzusetzen. Hoffentlich kann schnell ein neuer Standort gefunden werden. Soweit der Bauhof umgezogen ist, wird die Sanierung im FGH Adelebsen beginnen können.

Eine kleinen Enttäuschung gab es unsererseits bei den Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche. Für die Schiedspersonen wurde zwar eine Entschädigung von 120 € jährlich beschlossen, aber bei der Feuerwehr erfolgte keine Anpassung. Der Vorschlag der Verwaltung sah vor, dass die Entschädigungen aufgrund der allgemeinen Preissteigerung angepasst werden sollten. Dies hätte Mehrausgaben von etwa 4.000 € bedeutet. Aber inhaltlich erfolgte keine Entscheidung. Die Angelegenheit wurde zu unserem Bedauern ins Jahr 2027 vertagt. 

Ein weiteres großes Thema waren die gemeindlichen Sportstätten. Vor über 25 Jahren wurden die Zuschüsse für den SC Güntersen und den TSV Adelebsen eingestellt. Seither bewirtschaften diese Vereine die gemeindlichen Gebäude mit ihren Vereinsmitteln. Für den VLV Lödingsen hingegen wird weiterhin ein Betriebskostenzuschuss gezahlt. Hier wurde fraktionsübergreifend erklärt, dass dies verbessert werden muss. Allerdings besteht noch erheblicher Beratungs- und Informationsbedarf. Eine abschließende Entscheidung konnte daher noch nicht getroffen werden. Trotzdem ist es für uns als Erfolg anzusehen, dass nun aktiv über eine angemessene und gerechte Unterstützung nachgedacht wird. Wenn die Vereine unsere Immobilen für uns unterhalten, müssen wir uns auch kostentechnisch daran beteiligen.